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AUSGABE N° 07/2013

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Sie sehen nun die siebente Ausgabe unseres Handelsagenten Newsletters im heurigen Jahr. Unter dem Titel „Agenten Online“ erhalten Sie jeweils gegen Mitte des Monats aktuelle Informationen. Der Newsletter erscheint vorerst ein Mal im Monat ergänzend zum Magazin „Handelsagent“. In der heutigen Ausgabe dürfen wir Sie über folgende Themen informieren:


Bisherige Pauschalierungsregelung für Handelsagenten bleibt bestehen

Das BMF hatte zuletzt die Absicht bestehenden Branchenpauschalierungen zu überarbeiten, nachdem Ende 2012 die Gaststättenpauschalierung vom VfGH aufgehoben wurde und eine neue Gastgewerbepauschalierung verlautbart wurde. Der diesbezügliche Entwurf für eine neue Pauschalierungsverordnung für Handelsagenten hätte nach unseren Berechnungen und ergänzenden Expertengesprächen zu einer deutlichen Schlechterstellung geführt. Es wurde daher eine fundierte Stellungnahme mit Änderungsnotwendigkeiten an das BMF übermittelt. Mitte Juli konnte bei einer Aussprache im BMF erreicht werden, dass die neue Verordnung in der geplanten Form NICHT kommen wird und die bisherige Regelung beibehalten wird!


Vorsteuerabzug für betrieblich genutzte KFZ weiterhin gefordert

Handelsagenten sind ständig mit dem KFZ unterwegs, um die österreichische Wirtschaft anzukurbeln. Es wird daher laufend gefordert, dass die aktuelle Liste der vorsteuerabzugsfähigen Kraftfahrzeuge auf alle betrieblich genutzten Fahrzeuge mit einer umweltschonenden Motorenausrichtung ausgeweitet wird. Dies würde zu keiner nennenswerten Belastung des öffentlichen Haushalts führen, da durch die Förderung von verbrauchs- und schadstoffärmeren Fahrzeugen, deutliche Zusatzverkäufe zu erwarten wären. Damit würde man den deutschen Vorgaben folgen, die den Vorsteuerabzug für alle betrieblich genutzten KFZ ermöglichen. Mehr dazu


Vertretungsvermittlung online

Das Internet als Vertriebsmedium gewinnt immer mehr an Bedeutung. Daher läuft seit 2011 die Internetplattform zur Vertretungsvermittlung register.handelsagenten.at. Diese ist Bestandteil der Plattform www.come-into-contact.com. Die Registrierung ist für Handelsagenten kostenlos. Die Vorteile des Eintrages liegen vor allem darin, dass Handelsagenten von Herstellern, Kunden und Interessenten weltweit gefunden und direkt kontaktiert werden können. Registrieren Sie sich umgehend um dabei zu sein. Mehr dazu


Verkehrsstrafen ab 1. Juli deutlich erhöht

Der Strafrahmen wird bei Anonymverfügungen von derzeit 220 auf 365 Euro und bei Organmandaten von derzeit 36 auf 90 Euro erhöht. Die Polizei kann die Höhe der Strafe je nach Schwere des Vergehens innerhalb dieses Rahmens festsetzen. Die Strafen selbst werden mit 1. Juli aber noch nicht erhöht. Dafür sind Verordnungen notwendig, die erst in den nächsten Monaten festgelegt werden. Mit dem Strafrahmen steigt auch die Verfolgungsverjährungsfrist von sechs Monaten auf ein Jahr. Mehr dazu


Sommerprognose: Großbaustellen und Stauzonen

Einröhrige Tunnels und Baustellen werden die Nadelöhre im Verkehr sein, die für Staus sorgen. Auf etlichen Autobahnen sind die Sanierungsarbeiten im Gang. So wird etwa in Wien die Praterbrücke im Zuge der A23, auf der Inntal Autobahn (A12) in Tirol die 40 Jahre alte Grenzbrücke bei Kufstein instand gesetzt. Auf der West Autobahn (A1) wird die Sanierung zwischen Brentenmais und Steinhäusl weitergeführt und auf der Süd Autobahn (A2) kann es durch Gegenverkehrsbereiche zu Behinderungen kommen. Mehr dazu


Wirtschaftsbericht Österreich 2013

Österreichs Wirtschaftswachstum ist solide und seine Bürger genießen laut der jüngsten Ausgabe der OECD einen hohen Lebensstandard. Um beides weiter aufrecht zu erhalten, muss das Land aber jene Herausforderungen meistern, die mit einem rapiden demografischen Wandel, der Globalisierung und dem Umweltschutz einhergehen. Der Bericht analysiert die aktuelle wirtschaftliche Lage des Landes und gibt konkrete Handlungsempfehlungen. Dazu gehören unter anderem Bildungsreformen sowie die Abschaffung ökologischer Fehlanreize. Mehr dazu


In 6 Monaten müssen alle Unternehmen SEPA-fit sein

SEPA (Single Euro Payments Area) ist eine Initiative der EU und der EZB, die die Vereinheitlichung des Zahlungsverkehrsraums in Europa zum Ziel hat. Ab 1.2.2014 dürfen Überweisungen und Lastschriften nur mehr im SEPA-Format durchgeführt werden. Bei den Überweisungen müssen Kontonummer und BLZ durch IBAN und BIC ersetzt werden. Unternehmen müssen ihren eigenen IBAN und BIC kommunizieren und in ihren Systemen IBAN und BIC der Geschäftspartner hinterlegen. Mehr dazu


Sozialpartnerschaft als Erfolgsfaktor Österreichs identifiziert

Die OECD bescheinigt Österreich trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds in Europa ein hohes Wohlstandsniveau bei geringen Einkommensunterschieden, gute Arbeitsmarktdaten und eine gut funktionierende Sozialpartnerschaft. Gerade letztere trägt maßgeblich zur positiven Entwicklung des Landes bei. Die Sozialpartner werden als Reformtreiber bestätigt und sie gehören zu den Vorzeigemodellen in der EU hinsichtlich der Politikgestaltung und des dualen Ausbildungssystems. Mehr dazu


Demografie-Check

Der demografische Wandel hat vielfältige Auswirkungen auf Gesellschaft und Arbeitswelt. Betriebe müssen künftig mit einer älteren Belegschaft wettbewerbsfähig und produktiv sein und sich zudem auf einen verstärkten Fachkräfteengpass einstellen. Ein wichtiger Schritt ist die systematische Analyse der aktuellen und zukünftig erwarteten Altersstruktur im Betrieb. Der kostenlose Demografie-Check der WKÖ ermöglicht einen schnellen Überblick über die Altersstruktur im Unternehmen. Mehr dazu


Umsatzsteuer-Handbuch 2013

Das UStG 1994 wurde im Jahr 2012 zweimal, nämlich durch das 1. Stabilitätsgesetz 2012 und durch das Abgabenänderungsgesetz 2012, geändert. Sämtliche Änderungen wurden in das Umsatzsteuer-Handbuch 2013 eingearbeitet und für das schnellere Auffinden und die bessere Übersichtlichkeit seitlich mit einem Balken markiert. Ebenso aufgenommen sind sämtliche umsatzsteuerrechtliche EG-Richtlinien und -Verordnungen, Sonderregelungen für Österreich sowie die Judikatur von VwGH und EuGH. Mehr dazu

Für Sie erreicht!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie Ihnen bekannt ist, können wir wahlweise bestimmte Betriebsausgaben und Vorsteuern mit einem Pauschalsatz ermitteln. Bei Anwendung der Pauschalierung brauchen wir für diese Beträge keine Belege. Die pauschalen Betriebsausgaben betragen 12% des Provisionsumsatzes, jedoch höchstens 5.825 Euro jährlich. In erster Linie können wir damit unsere Tagesdiäten abdecken, die wir im Rahmen unserer Tätigkeit entsprechend den Dienstreise-
vorschriften nur im geringen Ausmaße geltend machen können.

Ohne Vorwarnung wurden wir Ende Mai mit einem Entwurf zur Überarbeitung unserer Steuer-
pauschalierung konfrontiert. Das Finanzministerium wollte eine Pauschalierung für alle EPUs, also für ihre Klientel, am Vorabend der NR-Wahlen einführen. Die gutgemeinte Aktion der Finanzministerin wäre beinahe ein Schuss ins Knie gewesen, hätten wir nicht umgehend unsere Berechnungen angestellt und gesehen, dass diese Veränderung größten Schaden für unseren Berufstand angerichtet hätte. In einer fundierten Stellungnahme und in einer persönlichen Vorsprache konnten wir das Vorhaben der Finanzministerin ERFOLGREICH ABWEHREN!